Landeshauptschule (Liechtenstein)
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden neben den Primarschulen mit recht bescheidenen Anforderungen weiterführende Schulen gegründet und so das Schulwesen allmählich verbessert. 1858 wurde die Landeshauptschule oder Landesrealschule in Vaduz durch einen privaten Initianten und Geldgeber ins Leben gerufen. Aus dieser entwickelte sich die "Landesschule", die 1870 erstmals auch Mädchen aufnahm. Vom Bildungsniveau her war sie annähernd vergleichbar mit der österreichischen oder deutschen Bürgerschule oder mit einer schweizerischen Sekundarschule. 1873 errichteten Schwestern des Ordens der christlichen Liebe im Haus Gutenberg in Balzers eine private höhere Töchterschule, die sie bis 1918 führten. 1906 wurde in Eschen die erste weiterführende Schule als "Sekundarschule" eröffnet. Quelle: https://eacea.ec.europa.eu/national-policies/eurydice/content/historical-development-42_de Stand: 12.05.2021