Werk
Ansprache im Goethe-Jahr 1949
Entstehungsgeschichte: Eigenhändiges Manuskript mit Titelblatt (23 Blatt; Handschrift, Tinte auf Papier, in Leder gebunden), Entstehungszeit/-ort: Juni-Juli 1949 in Vulpera, mit Widmung an Georges Motschan (1920-1989), seit 1972 im Besitz des Goethe- und Schillerarchivs Weimar; GSA, Bestand "Autographensammlung"; Signatur/Inventar-Nr.: GSA 96/3899; Aus Besitz Georg Motschans. - Eintrag in Archivdatenbank des Goethe- und Schiller-Archivs Weimar: https://ores.klassik-stiftung.de/ords/f?p=401:2:::::P2_ID:62194
Inhalt: Thomas Mann nimmt in der Paulskirche zu Frankfurt am Main den Goethepreis der Stadt Frankfurt entgegen. Seine Festrede, die als „Ansprache im Goethejahr 1949“ bekannt und später publiziert wird, hält er in fast identischer Form (unter Hinzufügung einer Einleitung) nochmals am 1. August 1949 im Nationaltheater zu Weimar. Er bekennt sich darin zu „Deutschland als Ganzem“ („Ich kenne keine Zonen.“) und neuen humanistischen Bestrebungen - er nennt Goethe den „musterhaften“ Deutschen, der ihm Vorbild ist.