Person
Hochstetter, Johann Andreas
1637–1720
Lutherischer Theologe und einer der führenden Kleriker in Württemberg; Anhänger des spiritualistischen Pietismus und Verfechter der Ausbildung von "Judenmissionaren"; Sohn des Spezialsuperintenden und Stadtpfarrers Johann Conrad Hochstetter; 1659 Heirat mit Elisabeth Barbara Cuhorst, die früh verstarb, verheiratet in 2. Ehe seit 1666 mit Anna Katharina Linde, der Mutter von Andreas Adam Hochstetter und 6 weiteren Kindern; 1659 Diakon in Tübingen, 1668 Pfarrer in Walheim bei Besigheim; 1672 Dekan in Böblingen; 1677 Stiftsephorus und Professor für griechische Sprache; 1680 Theologieprofessor in Tübingen; 1681 Prälat von Maulbronn; 1689 Prälat von Bebenhausen, wo er 1720 eine Familienstiftung für die Univ. Tübingen errichtet (als "Hochstettersches Legat" ist sie vereinigt mit der "Stiftung Hochmann"); 1692 führt Hochstetter Stücke aus Luthers Katechismus dem Katechismus von Johannes Brenz zu, woraus der Württembergische Katechismus entstand; tritt bereits 1692 für die Einführung der Konfirmation ein, die jedoch erst 1721 erfolgte; aus der von ihm 1703 in Tübingen eingeführten Repetetenstunde entstanden die württembergischen pietistischen Erbauungszirkel
Bezüge im Wissensnetz
Variante Namensentität der Person (14)
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Familie (4)
GND-PersonenVerheiratet mit (4)
GND-PersonenKinder (2)
GND-PersonenEltern (2)
GND-PersonenFamilie (2)
GND-PersonenSterbeort (1)
GND-PersonenWirkungsort (1)
GND-PersonenEltern (1)
GND-PersonenBevorzugte Namensentität der Person (1)
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Beruf oder Tätigkeit (1)
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