Person

Ludewig, A. F.

1805–1889

Professor, Rektor des Herzogliches Lyceums in Eisenberg, Thüringen. Geboren in Eisenberg, Sohn eines Nagelschmids. Besuchte erst die Schule in Saasa, dann die Bürgerschule zu Eisenberg, 1818 bis 1822 das Lyceum, von da bis 1825 das Friedrichsgymnasium zu Altenburg, 1825 bis 1828 die Universität Jena, wo er eifriges Mitglied der Burschenschaft war. 1828 wurde er Kandidat der Theologie, nach seinem Staatsexamen Hauslehrer, seit dem 22. September 1832 Konrektor am Lyceum zu Eisenberg. 1845 wurde er zum Rektor und am 31. März als solcher eingeführt. Er hatte insofern die schwerste Zeit durchzumachen, als zu seiner Zeit im Zusammenhang mit den Bestrebungen von 1848 das Lyceum wie alle anderen humanistischen Anstalten sich leerte und seine Aufhebung Jahre lang ernstlich erwogen wurde. Er hat das meiste getan, dass dieselbe schliesslich unterblieb und erlebte die Freude, dass die Anstalt so gedieh, dass sie schliesslich zum Progymnasium und Gymnasium erweitert werden konnte. Anhaltende Kränklichkeit zwang ihn Michaelis 1871 sein Amt niederzulegen.

Bezüge im Wissensnetz

In Beziehung stehende Körperschaft (1)

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Wirkungsort (1)

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Variante Namensentität der Person (1)

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  • Ludewig, Anton Ferdinand

Bevorzugte Namensentität der Person (1)

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  • Ludewig, A. F.

Beruf oder Tätigkeit (5)

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Geburtsort (1)

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