Person
Büren, Moritz von
1604–1661
Dt. Jurist; Präsident des Reichskammergerichts; Eintritt in den Jesuitenorden am 21.4.1644 / 1615 Köln Tricoronatum. Ab 1621 Studium der Rechtswissenschaft in Douai. Nach Abschluß des Studiums mehrjährige Bildungsreise in Begleitung seines Hofmeisters Balthasar Bönninghausen (Douai, Louvain, Brüssel, London, Paris, Madrid, Rom). In Rom Studium Kirchenrecht. 1625 erstes Testament und Rückkehr nach Büren. 1629-1644 Reichskammergerichtspräsident zu Speyer. 1644 in Trier Eintritt in den Jesuitenorden. 1645-1650 Studium Philosophie u. Theologie in Köln. Sacerdos Societatis Jesu, scholasticus, non professus.
1629-1632 Präsident des Reichskammergerichts in Speyer. Jesuit Moritz von Büren übergab in seinem Testament vom 21.4.1640 den Jesuiten u.a. das vormalige adlige Rittergut Haus Geist bei Oelde, das durch seine Mutter, Elisabeth von Loe (verh. von Büren, verh. von Westphal) in seinem Besitz gekommen war. Der Stifter lebte seit 1657 bis zu seinem Tode 1661 auf Haus Geist. Er wurde in der Petrikirche zu Münster beigesetzt.
Provenienz: Motto "Ni robur in armis N. vae tibi!" [i.e. Moritz von Büren]; MB Ligatur [Eintrag in r+1 2141]
Bezüge im Wissensnetz
Variante Namensentität der Person (6)
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Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft (4)
GND-PersonenFamilie (3)
GND-PersonenFamilie (3)
GND-PersonenBeziehung, Bekanntschaft, Freundschaft (3)
GND-PersonenAffiliation (3)
GND-PersonenAls Stifter beteiligt (2)
GND-KörperschaftenAls Berufliche Beziehung beteiligt (2)
GND-PersonenAls Bauherr beteiligt (2)
GND-GeografikaEltern (2)
GND-PersonenSterbeort (2)
GND-PersonenEltern (2)
GND-PersonenAdelstitel (1)
GND-PersonenBevorzugte Namensentität der Person (1)
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Beruf oder Tätigkeit (1)
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