Privatbibliothek Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach
Bereits am 4. August 1774 überlässt Anna Amalia Teile ihrer Privatbibliothek der öffentlich zugänglichen Weimarer Herzoglichen Bibliothek. Nach ihrem Tod 1807 gelangt ihre vollständige Sammlung per Dekret, ausgestellt von Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach, in die Herzogliche Bibliothek. Ursprünglich umfasste die Privatbibliothek rund 2.000 Titel (ca. 5.000 Bände). Damit besaß Anna Amalia im Vergleich zu anderen Bibliotheken protestantischer Fürstinnen eine Bibliothek mittlerer Größe. Durch den Bibliotheksbrand 2004 sind Teile ihrer Sammlung verloren gegangen oder nur noch in Fragmenten als sog. Aschebücher erhalten geblieben.