Tivoli Bremen (Bremen)
Nachdem ein Vorgängerbau durch einen Brand zerstört wurde, entstand 1892 ein Theaterneubau sowie ein Konzertsaal und weiteren Räumen. 1911 kaufte Bremen das Theater und verpachtete es an den Kaufmann Leopold Gross. Zuerst wurden in dem 1800 Plätze umfassenden Saal Varietéprogramme, dann Operetten gezeigt. 1920 wurde daraus das Stadttheater. Nach Entwürfen von Joseph Ostwald wurde es in einen Kinosaal umgebaut. Den Krieg überstand das Gebäude ohne größere Schäden. 1975 war das Vorortkino nicht mehr zu halten und musste schließen, seit 1977 dient es der 'Aladin Music-Hall' als Veranstaltungsstätte.