Person
Wolleb, Emanuel
1706–1788
Sohn des Pfarrers Johann Jakob Wolleb (1671-1741) u. der Dorothea Ryhiner (1684-1738); ab 1742 verheiratet mit Catharina Ryhiner (1719-1747); 1717 stud. phil. (4.7.1719 b.a., 10.6.1721 m.a.), 1720 stud. theol. u. 1724 stud. iur. (4.1.1731 i.u.c., 6.2.1731 diss. iur., 16.11.1736 i.u.d.) in Basel, 1728 stud. iur. in Halle und Leipzig (Daneben Reisen nach Deutschland, Frankreich, Holland und England.); nach erfolglosen Bewerbungen um eine Basler Professur amtierte W. 1740-1786 als Schultheiss von Grossbasel und 1785 als Grossrat. Verfasste philosoph., jurist. und polit. Schriften sowie Satiren und gab eine moral. Zeitschrift, den "Helvetischen Patrioten" (1755/56), heraus; Liebhaber der Musik, des Schauspiels und der Literatur, gilt als einer der ersten Mundartdichter; schrieb auch gegen die Anwendung der Folter u. setzte sich 1760 für die Öffnung des Basler Bürgerrechts ein
Schultheiß d. Stadtgerichts zu Basel; Schweiz. Jurist
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