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Das Nußzweiglein

Das Märchen steht in L. Bechsteins "Deutsches Märchenbuch" an Stelle 16 (1845 Nr. 18). – Inhalt: Ein Kaufmann verreist und fragt seine Töchter, was er ihnen mitbringen soll. Die erste will eine Perlenkette, die zweite einen Diamantring, die Jüngste ein Nußzweiglein. Grade das sucht er lang vergebens. Als er doch im Wald einen Zweig mit goldenen Nüssen abbricht, kommt ein Bär, der ihn nur verschont für das, was ihm daheim zuerst entgegen laufen wird. Der Mann denkt an seinen Pudel, doch dann ist es die jüngste Tochter. Alle freuen sich über die Geschenke und wollen den Bär betrügen. Der kommt, erhält die Hirtin, merkt es aber und fordert seine Braut. Sie muss ihm in seine Höhle folgen, durch elf Zimmer voll grausigem Getier. Beim zwölften ist der Bär erlöst und ein schöner Fürst mit Schloss und Dienern.

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