Gedenkstätte Heemsen

Ursprünglich als Lager für sowjetische Kriegsgefangene geplant, vorerst jedoch zur Unterbringung von französischen Gefangenen genutzt. Im März 1944 wurde das Zweiglager in ein Lazarett für an Tuberkulose (TBC) erkrankte sowjetische Kriegsgefangene umgewandelt, zuständig für den gesamten Wehrkreis X (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, nördliches Niedersachsen). Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fanden zahlreiche Flüchtlinge und Vertriebene aus Schlesien in den verbliebenen Baracken des Lagerlazaretts ihre erste Zuflucht. Auf dem Gelände des Gräberfeldes legten der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und die Gemeinde Heemsen im Jahr 1950 eine Kriegsgräberstätte an. Ab 1989 zahlreiche Initiativen und Projekte zur Gestaltung einer Gedenkstätte, die am 19.11.2017 eingeweiht wurde.

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