Gesellschaft der Freunde Junger Kunst (Braunschweig)

Die 1924 gegründete "Gesellschaft der Freunde junger Kunst" war neben dem Naturhistorischen Museum, den Kammerspielen des Landestheaters und dem Museum für fürstliche Kultur eine der Institutionen, die nach dem Ende der Monarchie in den Räumen des ehemaligen Braunschweiger Residenzschlosses untergebracht waren. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1933, vor dem Hintergrund nationalsozialistischer Verfolgung moderner Kunst, veranstaltete die Gesellschaft um ihren Gründer und "Kopf", den Sammler Otto Ralfs, über 40 Ausstellungen im Schloss. Ergänzt wurden diese durch Vortragsveranstaltungen führender Wissenschaftler der Zeit sowie Darbietungen modernen Tanzes. Mit diesem ambitionierten Programm war die "Gesellschaft der Freunde junger Kunst" die zentrale Institution zur Vermittlung avantgardistischer Kunstströmungen im Braunschweig der 1920er Jahre.

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