Werk

Briefe an eine Freundin

Epoche: Klassik

Zeit- und Sachbezug: Diede, wandte sich 1814 mittellos und vereinsamt an den inzwischen berühmt gewordenen Jugendfreund. Humboldt sicherte finanzielle Unterstützung zu und wurde zum väterlichen Ratgeber. - Inhalt: Korrespondenz zwischen Diede und Humboldt; vorangestellt ist ein Vorbericht von Ch. Diede. Sie nahm großzüge Änderungen vor, kürzte und straffte. Eine beträchtliche Anzahl der Briefe hat sie vernichtet, so dass von ca. 175 nur 93 ganz oder größtenteil erhalten blieben. - Überlieferung: Von Therese von Bacheracht (jüngere Freundin u. Wohltäterin Ch. Diedes) nach dem Ableben Diedes veröffentlicht (1847). Die originalen Manuskripte wurden von Albert Leitzmann (2 Bde, Leipzig 1909) veröffentlicht u. diese Texte von Heinrich Meisner (Leipzig 1925) in die ältere Sammlung eingearbeitet. Ferner erschienen noch die "Briefe von Charlotte Diede, der Freundin Wilhelm von Humboldts, an Karl Schulz" (Leipzig 1883), den Bruder von Humboldts Sekretär.

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