Privatbibliothek Johann Caspar Goethe

Bücher des Vaters Johann Caspar Goethe (1710-1782) in Johann Wolfgang von Goethes privater Bibliothek. Es handelt sich größtenteils um Drucke des 16. bis frühen 18. Jahrhunderts. Dies ist nur ein kleiner Teil eines ursprünglichen Bestandes von bis zu 2100 Bänden, der zu kleineren Teilen auch von der Mutter Katharina Elisabeth Goethe und Johann Wolfgang von Goethe selbst gesammelt worden war. Bis zu 350 Titel waren von der Auktion 1794 ausgenommen. Goethe suchte sich nach Aufforderung der Mutter einige Bände vorher heraus. Auch darf angenommen werden, dass Johann Georg Schlosser aus dem Nachlass seines Schwiegervaters Bände auswählte, wobei dieser Vorgang nicht dokumentiert ist (vgl. Maltzahn 1927, S. 363-369). Von der Mutter wurden 1794 zehn Zentner der väterlichen Bücher im Auftrag Johann Wolfgang Goethes nach Weimar übersandt. Nur ein Teil dieser übersandten Bücher ist heute noch vorhanden und dokumentiert. - Der Bestand wurde 1885 von Walther von Goethe an das Großherzogtum Weimar vererbt. - Umfang: 95 Titel. Diese sind dem Verzeichnis von Maltzahn 1927, S. 369-382 entnommen. In dem überwiegenden Teil der Bände ist entsprechend eine Nummer mit rotem Buntstift eingetragen. Bei 30 Titeln findet sich kein Eintrag, hier erfolgte ein Abgleich des bei Maltzahn genannten Einbandes. - Signaturenbereich: Ruppert + numerus currens

Bezüge im Wissensnetz

Verwandte Werke (1)

GND-Werke

Homepage (1)

GND-Werke

Besitzer (1)

GND-Werke

Aufbewahrungsort (1)

GND-Werke

Oberbegriff instantiell (1)

GND-Werke

Verwandte Werke (1)

GND-Werke

Sammler (1)

GND-Werke
Cookie-Einstellungen