Person

Berkovits, René

1882–1928

Er schloss sein Studium 1904 in Budapest ab und ließ sich dann in seiner Heimatstadt Oradea nieder, wo er als Allgemein- und Privatarzt praktizierte. Er war Mitglied der fortgeschrittenen Bewegungen des Jahrhunderts, Mitglied der Feministischen Gesellschaft von Oradea und der dortigen Gesellschaft für Sozialwissenschaften sowie Mitglied von Endre Ady und von Tomorrow. Im Jahr 1911 wurde er zum Stadtschreiber, Kommandeur des örtlichen Militärkrankenhauses im Ersten Weltkrieg ernannt. Er war das Opfer des Faschismus (übersetzt aus dem Ungarischen mit Google-Übersetzer). 1912 muss er eine Reise nach Nordamerika unternommen haben. In den Hamburger Passagierlisten wird er und seine Frau (Theresia Berkovits, geb. 1886) namentlich genannt. Geburtsdatum, Nationalität und Beruf stimmen mit den anderen Quellen überein. 1912 muss er auch die Dresdner Hygieneausstellung besucht haben. Berkovits war Anhänger der Eugenik. - In der Yad Vashem Datenbank der Opfer der Shoa ist eine Frau mit dem selben Namen und dem selben Ort genannt, das Geburtsdatum ist aber das Jahr 1927 (siehe Quelle Yad Vashem).

Bezüge im Wissensnetz

Variante Namensentität der Person (4)

GND-Personen
  • Berkovits, Rene
  • Berkovitsch, R.
  • Dr. Berkovits, René
  • Dr. Berkovitsch, R.

Wirkungsort (1)

GND-Personen

Bevorzugte Namensentität der Person (1)

GND-Personen
  • Berkovits, René

Beruf oder Tätigkeit (1)

GND-Personen
Cookie-Einstellungen