Person

Harig, Gerhard

1902–1966

Forschte am Physikalisch Technischen Institut Joffe, Abteilung Kernphysik. 1934 wechselte er an das Institut für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik bei der Akademie der Wissenschaften der UdSSR in Leningrad. 1945/46 Leiter des Statistischen Amtes einschließlich des Wahl- und Listenamtes in Leipzig. Ab Juli 1946 wirkte er als Hauptreferent für Philosophie im Zentralsekretariat der SED in Berlin. Von 1947 bis 1948 erhielt er eine Professur für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik an der neugegründeten Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig. Von 1948 bis 1951 war er geschäftsführender Direktor des Franz-Mehring-Instituts zur Ausbildung von Lehrern für Marxismus-Leninismus. Er war in der DDR auch der erste Professor mit Lehrstuhl für Dialektischen und Historischen Materialismus. 1950 wurde er zum Leiter der Hauptabteilung für Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen im Ministerium für Volksbildung berufen. 1951-1957 Staatssekretär für Hochschulbildung. 1957 kehrte er an die Karl-Marx-Universität Leipzig (KMU) zurück und wurde Professor für Geschichte der Naturwissenschaften und kurz darauf auch Direktor des Karl-Sudhoff-Instituts für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften.

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