Annaburger Steingutfabrik

1895 Übernahme der Heckmann´schen Steingutfabrik. Nach Ende des Ersten Weltkrieges ging im Jahr 1918 die Belegschaftsstärke auf rund 300 Personen zurück, wuchs aber von 1924 bis 1928 aufgrund einer Hochkonjunkturphase erneut auf über 600 Personen an. Die Ende 1928 einsetzende Arbeitslosigkeit, bedingt durch die Weltwirtschaftskrise von 1928 bis 1932, wirkte sich auf das Steingutwerk unmittelbar aus, so dass die Belegschaft um die Hälfte reduziert wurde. Vor und während des Zweiten Weltkrieges wurde das Unternehmen als Aktiengesellschaft von Direktor Schäfer und dem späteren Besitzer Hans Untucht weitergeführt. Die Produktion wurde in den Kriegsjahren durch Kriegsgefangene aufrechterhalten. Das Ende der Annaburger Steingut AG wurde durch den Suizid von Hans Untucht am 9. Juli 1945 besiegelt.

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