Person
Barth, Johannes
1891–1981
*05.12.1891 Bremen; +19.03.1981 Kamakura/Japan; Sohn des Brotfabrikanten X. Barth aus Aurich (*1854 +1927) und seiner Frau (seit 1888) Y. geb. Z.; Ausbildung zum Kaufmann in Bremen, Brüssel und London; 06.1912 Ausreise nach Kanton/China, bei Firma Arnhold Karberg & Co. tätig; 08.1914 als Seesoldat (Kriegsfreiwilliger) zur 7. Kompanie des III. Seebataillons; ab 11.1914 gefangen im Lager Marugame (Gef.-Nr. 1851, Heimatort: Bremen), 08.04.1917 verlegt ins Lager Bando (Heimatanschrift: Bremen, Schwachhauser Heerstr. 52); wegen Herzschwäche zeitweise im Militärhospital Tokushima; Brief am 15.08.1918 an Frl. Marianne Barth, Schwachhauser Landstr. 52, Bremen. 12.1919 entlassen (Option: Firma Naigai Shintaku Shoji K.K., Osaka); im Frühjahr 1920 Rückreise nach Bremen; 12.1921 Ausreise nach Japan, Gründung der Firma Barth Shokai in Tokyo; 1923 Heirat mit der Japanerin Chiyo Aoyama, zwei Töchter (Ruby *03.12.1924) und Mia (*1928, +11.1947); 1924 Gründung der Firma Mercator Trading Co. (Mitarbeiter: Albert Werner); ca.1930 bis 1945 Vizepräsident der OAG Tokyo; 1938 Umzug nach Kamakura; 06.1941 Heimreise durch Sibirien, in russische Gefangenschaft gekommen, jedoch in die Türkei abgeschoben, über Wien und Berlin nach Bremen, für die UFA tätig; 04.-07.1944 mit einem U-Boot wieder nach Singapur und von dort nach Japan gereist; 14.02.1947 abgeschoben (ohne die Familie), 27.03.1947 in Ludwigsburg interniert, 17.04.1947 wieder in Bremen, 1949 wohnhaft in Holler Allee 59, Bremen; 28.05.1952 Rückflug nach Japan, Gründung der Firma New Metals and Chemicals Corp. in Tokyo, in den 1960er Jahren Jahren im Ruhestand; 1968 Besuch in Marugame und Bando