Person
Krieger, Erhard
1902–1991
Dt. Pädagoge, Erwachsenenbildung, Schriftsteller und Volkshochschuldozent. 1926-1928 Abschluss des Studiums der Geschichte, Philosophie, Literatur-, Musik- und Theaterwissenschaften in Köln; 1929 Umzug nach Ratingen, dort Leiter des evangelischen gemischten Chores und der evangelischen Kammermusikvereinigung, 1932 Eintritt in die NSDAP; 1938 Landesleiter der Reichsmusikkammer; ab 1940 Stadtrat und Kulturbeauftragter in Graudenz; 1942-1944 Kulturreferent im Generalkommissariat Reval, wo er 1943 ein Rede- und Lehrverbot erhalten haben soll; 1944-1945 Soldat; ab 1950 Lehrtätigkeit an der Volkshochschule Wanne-Eickel, Veröffentlichungen in Zeitschriften wie “Musik und Kirche, “Zeitschrift für Musik, “Der Türmer, sowie nach dem 2. Weltkrieg für das “Luxemburger Wort; 1951 erste Ostdeutsche Volkshochschule, 1955 Mitbegründer der Österreichischen Gesellchaft für Ost- und Südostkunde, 1966 Mitglied der Paneuropa-Union, 1973 Berufung in die Ritterschaft von Yuste, 1977 Ehrenmitglied der Paneuropa-Union, 1982 Ehrenmitglied des Paneuropäischen Bildungswerks; Schriftsteller und VHS-Dozent
Bezüge im Wissensnetz
Wirkungsort (1)
GND-PersonenBevorzugte Namensentität der Person (1)
GND-Personen- Krieger, Erhard