Person
Alvensleben, Udo von
1897–1962
Ältester Sohn des Gutsbesitzers, königlich-preußischen Kammerherrn, Herrenhausmitglieds und Kreisdeputierten Ludolf Udo von Alvensleben (1852-1923) und der Ida von Alvensleben, geb. von Glasenapp (1866-1924) auf Wittenmoor (Stendal, Altmark); nach dem Besuch der Ritterakademie Brandenburg und Kriegsteilnahme 1919-1926 Studium der Land- und Forstwirtschaft, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in München, Berlin (hier erweitert um die Fächer Recht, Nationalökonomie, Diplomatie und Archäologie) und Hamburg; 1927 Promotion bei Erwin Panofsky in Hamburg zum Dr. phil. über den Großen Garten in Hannover-Herrenhausen (Herrenhausen, die Sommerresidenz der Welfen. Berlin: Dt. Kunstverl. 1929; Neuausg.: Hannover: Feesche 1966); Kriegsteilnahme auch im 2. Weltkrieg; heiratete 1944 Elma Freiin zu Innhausen und Knyphausen (1919-2004), drei Kinder; 1945 Enteignung seiner Güter in der SBZ/DDR; lebte seitdem im Elternhaus der Ehefrau in Dortmund-Bodelschwingh; publizistische und Vortrags-Tätigkeit; auch Verfasser von: "Die Braunschweigischen Schlösser der Barockzeit und ihr Baumeister Hermann Korb" (Berlin 1937) und "Die Lütetsburger Chronik. Geschichte eines friesischen Häuptlingsgeschlechts" (Norden, Dortmund 1955)
Bezüge im Wissensnetz
Variante Namensentität der Person (3)
GND-Personen- Alvensleben, Udo
- Alvensleben, Udo August Ernst von
- Alvensleben-Wittenmoor, Udo von
Familie (1)
GND-PersonenKinder (1)
GND-PersonenGeschwister (1)
GND-PersonenFamilie (1)
GND-PersonenSterbeort (1)
GND-PersonenBevorzugte Namensentität der Person (1)
GND-Personen- Alvensleben, Udo von