Jüdische Gemeinde zu Berlin. Kinder- und Altersheim Berlin-Niederschönhausen
Der 1903 gegründete „Fürsorgeverein für hilflose jüdische Kinder e.V." eröffnete 1915 in der Moltkestraße 8-11 (heute Wilhelm-Wolff Straße 36, Bln. Pankow) Säuglings- und Kleinkinderheim; Kapazitäten der Stadtvilla waren schnell begrenzt, sodass auf Areal 2. Gebäude errichtet; 1942 Institution liquidiert; Gebäude diente der SS fortan als Kriegslazarett; 1945 unterstützte Otto Weidt Wiederaufbau, Gebäude selbst der Jüdischen Gemeinde rückübertragen, bis in 1950er-Jahre weiterhin als Kinderheim genutzt, Neuerung, dass zusätzlich als jüdisches Altersheim genutzt (vermutlich ab 1953 ausschließlich als solches), 1994; beherbergt heute Björn Schulz Stiftung; Gedenktafel erinnert an die 150 Kinder und deren Krankenschwestern, die nach Auschwitz deportiert und in der Shoah ermordet wurden