Hofbibliothek Würzburg

Es handelt sich um die Büchersammlung des jeweils regierenden Würzburger Fürstbischofs auf der Festung Marienberg, ab Mitte des 18. Jahrhunderts in der Residenz Würzburg. Entstanden Mitte des 16. Jahrhunderts unter Friedrich von Wirsberg, wurde sie 1572 durch Brand zerstört, die nachfolgende Julius Echters von Mespelbrunn wurde 1632 von schwedischen Horden geraubt. Die späteren wurden meist nach dem Tod des Fürstbischofs wieder aufgelöst, wobei Teile davon in die Universitätsbibliothek Würzburg gelangten. Nach der Auflösung des Fürstbistums durch die Säkularisation 1803 wurde die Hofbibliothek vom letzten Fürstbischof Georg Karl von Fechenbach mit nach Hause genommen und verblieb bis 2005 in Privatbesitz. Kenntlich sind die Bücher i.d.R. an ihren Wappensupralibros, in seltenen Fällen auch an Exlibris

Bezüge im Wissensnetz

Sitz (1)

GND-Körperschaften

Geographischer Wirkungsbereich (1)

GND-Körperschaften

Oberbegriff instantiell (1)

GND-Körperschaften
Cookie-Einstellungen