Person
Wunder, Gustav Martin
1830–1885
1843 bis 1849 Schüler in St. Afra; Prof., Dr. phil., Regierungsrath, Lehrer d. Chemie an d. Techn. Staatslehranstalten Chemnitz; später auch dessen Direktor, Amtszeit: 1877-1885; Wunder erfuhr an den Universitäten Jena und Leipzig eine naturwissenschaftliche Ausbildung, insbesondere in den Disziplinen Chemie und Mathematik; ein Besuch an der Pariser École Polytechnique verschaffte ihm Zugang zu den Erkenntnissen des Chemikers und Physikers Henri Victor Regnault; mit dieser umfassenden Bildung ausgestattet, übernahm er in Chemnitz den Unterricht in analytischer, technischer und landwirtschaftlicher Chemie; 1873 berief man ihn als Jury-Mitglied zur Wiener Weltausstellung; 1876 erhielt er von der österreichischen Regierung den Auftrag, im böhmischen Reichenberg (Liberec) eine Staatsgewerbeschule nach dem Vorbild der Höheren Gewerbschule Chemnitz zu errichten; seine Verdienste für die Chemnitzer Lehranstalt bestanden im Aufbau einer Bauabteilung (1878), in der Umwandlung der chemischen Abteilung der Werkmeisterschule in eine Färbereischule und in der Einrichtung einer Müller- und Seifensiederschule
Bezüge im Wissensnetz
Eltern (1)
GND-PersonenVariante Namensentität der Person (2)
GND-Personen- Wunder, Gust. Mart.
- Wunder, Gustav
Familie (1)
GND-PersonenFamilie (1)
GND-PersonenSterbeort (1)
GND-PersonenWirkungsort (1)
GND-PersonenEltern (1)
GND-PersonenBevorzugte Namensentität der Person (1)
GND-Personen- Wunder, Gustav Martin