Person

Fischer, Ernst

1915

Sohn sozialdemokratischer Eltern; 1929-1932 Ausbildung zum Feinmechaniker in der Elektroschaltwerke AG der Firma Ruhstrat in Göttingen; 1933/34 weitere Ausbildung in den Physikalischen Werkstätten in Göttingen; Engagement im Kommunistischen Jugendverband (KJVD) und im Widerstand gegen die Nationalsozialisten; Jugendstrafe wegen Diebstahls, musste im Provinzialerziehungsheim Göttingen und in der Erziehungsanstalt Stephansstift und im Heim Kronsberg in Hannover einsitzen; 1934 Umzug ins Saarland, bald Rückkehr nach Göttingen; Ermittlungsverfahren wegen des "Verdachts der Vorbereitung zum Hochverrat"; 1935-1936 im Jugendgefängnis Neumünster inhaftiert; anschließend Werftarbeiter in Kiel; 1938 Wehrdienst bei der Marine; 1938 letzter Besuch in Göttingen; am 21.12.1939 vom Reichskriegsgericht zum Tode wegen Desertion (oder nachrichtendienstlicher Tätigkeit für die UdSSR?) verurteilt, am 03.02.1940 in Plötzensee hingerichtet

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Bevorzugte Namensentität der Person (1)

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  • Fischer, Ernst

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