Person
Spanier, Martin
1899–1998
Rassisch Verfolgter; Sohn des Schlachtermeisters Max Spanier (1861-1936) und seiner Ehefrau Frieda Spanier (1873-1942) aus Verden; kaufmännische Lehre in Osterholz-Scharmbeck; 1929-1935 Filialleiter eines Zeitschriftengroßhandels in Hildesheim; Gelegenheitsarbeiter mit wechselden Wohnorten; 17.11.1941 Deportation nach Minsk; Arbeitssklave über mehrere Lager in Polen, schliesslich Deportation ins jüdische Arbeitslager Krakau-Plaszow; 04.08.1945 traf er nach über sechs Jahren als Arbeitssklave in Zuchthäusern, Ghettos, Arbeits- und Konzentrationslagern schwer traumatisiert wieder in Verden ein; 1947 Anstellung bei der Stadtverwaltung Verden; 1965 Ruhestand und Umzug nach Bremen
Bezüge im Wissensnetz
Wirkungsort (5)
GND-PersonenSterbeort (1)
GND-PersonenBevorzugte Namensentität der Person (1)
GND-Personen- Spanier, Martin