Person
Stein, Hans Wilhelm
1875–1944
Sohn eines Zollbeamten. - 1895 Abitur. - Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und Jena. - 1898 Abbruch des Studiums. - Volontär in einem kaufmännischen Unternehmen in Hamburg. - 1902 Leiter einer Faktorei in Liberia. - 1903 Leiter einer deutschen Spedition in Rotterdam. - 1905-1907 Wiederaufnahme des Jurastudiums in Jena. -1907 Promotion zum Dr.phil. - Syndikus des Verbandes Deutscher Steindruckereibesitzer in Leipzig . - 1913 Stellenverlust wegen Unterschlagungen und Urkundenfälschungen. - 1914 Verurteilung und Gefängnis. - 1914 Kriegsfreiwilliger und Straferlaß. - zwischen 1912 und 1915 Wohnsitz auf Burg Saaleck bei Naumburg. - Ausbau der Burg zu einer romantischen Dichterklause, nach 1933 zu einer nationalsozialistischen "Heldengedenkstätte". - 1919 Mitglied der Deutschnationalen Volkspartei DNVP. - 1925 Mitglied der „Romantischen Gemeinde“ des Verlegers und Schriftstellers Fritz Werneck-Brüggemann. - Mitglied des völkischen Schutz- und Trutzbundes. - 1929 Mitglied der NSDAP, 1936 Ausschluß wegen parteischädigendem Verhalten. - 1939 Verhaftung und 1940 Verurteilung nach dem sogenannten Heimtücke-Gesetz und wegen Meineides zu 3 Jahren Haft. - Entziehung des Doktorgrades. - Ausschluß aus der Reichsschrifttumskammer.
Bezüge im Wissensnetz
Als Urheber beteiligt (2)
GND-WerkeVerwandte Werke (2)
GND-PersonenSterbeort (1)
GND-PersonenVariante Namensentität der Person (1)
GND-Personen- Stein-Saaleck, Hans-Wilhelm
Bevorzugte Namensentität der Person (1)
GND-Personen- Stein, Hans Wilhelm