Person
Förtsch, Karl Friedrich Gottlob
1805–1878
besuchte das Gymnasium in Luckau von Ostern 1818 bis Ostern 1823, und die Universität Leipzig von Ostern 1823 bis Ostern 1827; Promotion in Halle im April 1827 zum Dr. phil.; Lehrer am Kgl. Pädagogium seit Mai 1827; habilitierte sich im Mai 1829 bei der philosophischen Fakultät der Universität Leipzig und erhielt Michaelis 1831 einen Ruf als Lehrer an die lateinische Hauptschule der Franke’schen Stiftungen. Von dort berief ihn das Hochw. Domkapitul zum Direktor des Dom-Gymnasiums zu Naumburg, bei dem er sein Amt am 5. Mai 1834 antrat. Über 40 Jahre hat er dieses Amt geführt und mit unermüdlicher Treue und rastlosem Eifer, oft mit Hintansetzung seiner Gesundheit verwaltet und hätte es gerne noch weiter geführt, wenn ihm nicht ein körperliches Leiden zu viele Beschwerden verursacht hätte. So entschloß er sich, nach einer Amtsführung von 46 ½ Jahren aus dem ihm lieb gewordenen Amte zu scheiden, um seine Gesundheit wieder zu kräftigen und den Abend seines Lebens im Kreise seiner Lieben in größerer Ruhe zu genießen. Am 26. September 1874 nahm er nach dem Semesterschluß mit rührenden Worten Abschied von Lehrern und Schülern. Von den Schülern erhielt er einen wertvollen Pokal als Abschiedsgeschenk
Bezüge im Wissensnetz
Variante Namensentität der Person (8)
GND-Personen8 Einträge — alle anzeigen →
Sterbeort (1)
GND-PersonenWirkungsort (1)
GND-PersonenBevorzugte Namensentität der Person (1)
GND-Personen1 Einträge — alle anzeigen →
Beruf oder Tätigkeit (1)
GND-Personen1 Einträge — alle anzeigen →