Person

Stiten, Nikolaus von

1427

Im Zuge der Unruhen in Lübeck 1408 verließ er mit weiteren Angehörigen des Alten Rates die Stadt und klagte mit diesen gegen den Neuen Rat vor dem Reichshofgericht in Heidelberg. Sein Lübecker Grundbesitz wurde vom Neuen Rat eingezogen. Er vertrat 1411 die Interessen des Alten Rates beim Hansekontor in Brügge und war 1416 an den Ausgleichsverhandlungen zwischen dem Alten und dem Neuen Rat bei König Erik VII. von Dänemark in Kopenhagen beteiligt. In der Folge nahm er mit den anderen überlebenden Mitgliedern des Alten Rates 1416 sein Ratsmandat wieder auf und vertrat die Hansestädte bereits 1417 wieder in einer Gesandtschaft in Brügge und von 1416 bis 1422 die Interessen Lübecks auf neun Hansetagen. 1422 verhandelte er im Zusammenhang mit dem Vertrag von Perleberg mit dem Hamburger Rat über die Vierlande und war von 1422 bis 1426 erster beiderstädtischer Amtmann in Riepenburg.

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