Werk
Reineke der Fuchs
Erschien erstmals 1836 ohne Angabe eines Verfassers, begleitet von zehn Kupfern (Originale von A. v. Everdingen); 1839,1841 und 1844 erschienen Neuauflagen (Mit Ill. von A. Ramberg, L. Richter) - ein Indiz dafür, dass das Buch ein großer Erfolg war. Ortlepp hielt sich eng an D. W. Soltaus Übertrageungen des "Reineke". Da O. auf der Liste staatsgefährdender Literatur stand und in Kontakt mit Akteuren des "Jungen Deutschland" stand, fürchtete er Repressalien durch die Zensur - daher offenbarte er sich nicht als Verfasser des Werkes, das die Obrigkeit offen kritisierte.