Werk

Herbstbild

Epoche: Realismus

Inhalt: Beschreibung eines Herbsttages, an dem reife Früchte von den Bäumen fallen und die Natur ohne menschlichen Eingriff bleibt. In Ablehnung romantischer Vorstellungungen stellt die Natur für den Realisten Hebbel keinen gesellschaftlich-utopischen Gegenraum dar, sondern beinhaltet selbst bereits alle Zeichen des Untergangs und Vergehens.

Zeit- und Sachbezug: Eines der bekanntesten Naturgedichte Friedrich Hebbels, vgl. auch das ebenfalls 8-zeilige "Sommerbild". Gemessen an seinem dramatischen Werk gilt Hebbels Lyrik als literarische Nebenproduktion.

Überlieferung: 1852 verfaßt, 1857 erschienen in seiner dritten und letzen Lyriksammlung "Gedichte. Gesammtausgabe, stark vermehrt und verbessert". Übersetzungen ins Englische und Französische, Vertonungen u.a. von Max von Schillings (1905) und Hans Pfitzner (1907).

Bezüge im Wissensnetz

Form des Werks und der Expression (1)

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Sprachencode (1)

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Erste Verfasserschaft (1)

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