Freireligiöse Gemeinde Dresden

Die freireligiösen Gemeinden sind dem Deutschkatholizismus zuzuordnen und entstanden um 1848. Während der Weimarer Republik kam es zur Annäherung zu den Freidenkern. 1924 wurde der "Volksbund für Geistesfreiheit" (VfG) als gemeinsamer Verband gegründet. Bereits seit Frühjahr 1933 kam es zu Verfolgungs- und Repressionsmaßnahmen gegen die Gemeinden des VfG. 1933 benannte sich der Verband in "Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands" um. 1934 traten die südwestdeutschen freireligiösen Gemeinden aus dem VfG aus und organisierten sich als "Freie Religionsgemeinschaft Deutschlands". Auf Erlass von Hermann Göring wurde der Bund am 20.11.1934 aufgelöst. Begründet wurde diese Maßnahme mit den starken Kontakten zu Sozialdemokraten und Kommunisten. Der Besitz wurde von der Gestapo beschlagnahmt.

Bezüge im Wissensnetz

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