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Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Der Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland ist ein freigiebiger Mensch und verschenkt gern seine Birnen an Kinder. Als er stirbt, wird ihm eine Birne mit ins Grab gelegt, aus welcher ein neuer Birnbaum wächst, von dem sich die Kinder weiterhin bedienen dürfen. Das reale Vorbild für Fontanes Figur ist Hans Georg von Ribbeck (1689–1759). Dessen Geschichte erschien erstmals 1887 in Karl Eduard Haases Sammelwerk "Sagen aus der Grafschaft Ruppin" und wurde im Mai 1889 auch in der brandenburgischen Wochenschrift "Der Bär" abgedruckt. Das bekannte Gedicht diente als Vorlage für einige Vertonungen. In Friedrich Christian Delius’ Erzählung "Die Birnen von Ribbeck" von 1991 wird die Neuanpflanzung des Baumes zum Symbol für den anmaßenden Umgang des Westens mit den Menschen der ehemaligen DDR.

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