Sammlung Bienert
Die SLUB Dresden konnte 2015 die Reste der Bienertschen Bibliothek, die im Zuge von Provenienzrecherchen ermittelt worden waren, ankaufen. Umfang: 110 Bände, teilweise mit Autographen.
Die Sammlung Bienert umfasst eine umfangreiche Kunstsammlung, die vor allem auf die Mäzenin Ida Bienert zurückgeht, aber auch eine Bibliothek. Die Büchersammlung wurde vor allem von Idas Sohn Fritz (Friedrich) Bienert erweitert, lässt sich in Teilen aber auch zurückführen auf seinen Großvater Traugott Bienert und seine Eltern Erwin und Ida Bienert. In Folge der „Republikflucht“ der Bienerts 1953 wurden die in Dresden verbliebenen Besitztümer beschlagnahmt und auf verschiedene Institutionen verteilt. 2019 konnten Kunstwerke auf Papier von der Kunstsammlung der Städtischen Galerie Dresden erworben werden.