Bibliotheca Esterházyana
Gegründet von Fürst Paul Esterházy (1635-1713). Gemäß testamentarischer Verfügung von 1696 wurden nach dem Tod des Gründers, 1713, Teile der Bibliothek an das Franziskanerkloster Eisenstadt übergeben. Erweiterung unter Fürst Nikolaus II. (1765-1833). Von ca. 1800 bis 1850 als öffentlich zugängliche Präsenzbibliothek im Palais Esterházy Wien untergebracht, von 1850 in einem Verwaltungsgebäude in Eisenstadt. In den Jahren 1936 und 1937 wurde der Buchbestand auf Anweisung von Fürst Paul V. (1901-1989) inventarisiert und in das Schloss Esterházy überstellt. 1945 wurde ein Großteil der Bibliothek von der Roten Armee in die UdSSR verbracht; am 25.11.2013 von dort zurückgegeben und wieder im Schloss Esterházy untergebracht.
Eine der bedeutendsten Büchersammlungen Österreichs. Im Besitz der Esterházy Privatstiftung.