Person
Dāʿī Gīlānī, Muḥammad Taqī Faḫr
1881–1964
Schiit. Gelehrter; arbeitete als Pädagoge (Persisch, später auch Englisch) und Übersetzer; geboren in Tamīǧān (Gīlān); zog nach Indien, um die dortigen Schiiten im Sinne von Āḫūnd Mullā Muḥammad Kāẓim Ḫurāsānī zu beeinflussen; lehrte in Indien auch Persisch (bis 1333 h.q. [= 1914 u.Z.]), reiste nach Lucknow, Rampur, Bhopal, Bombay und Aligarh; lernte selbst Urdu und Englisch; kehrte bei Beginn des Ersten Weltkriegs in den Iran zurück, arbeitete für das Kultusministerium, ließ sich schließlich in Teheran nieder; übersetzte "A short history of the Saracens" von Syed Ali Ameer in das Persische (u.d.T. "Tārīḫ-i ʿarab wa islām"); übersetzte "Šiʿr al-ʿaǧam" von Šiblī Nuʿmānī aus dem Urdu in das Persische; übersetzte "A history of Persia" von Percy Sykes in das Persische; übersetzte "La civilisation des Arabes" von Gustave Le Bon (aus einer Urdu-Übersetzung?) in das Persische (u.d.T. "Tamaddun-i islām")
Bezüge im Wissensnetz
Variante Namensentität der Person (29)
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Sterbeort (1)
GND-PersonenBevorzugte Namensentität der Person (1)
GND-Personen- Dāʿī Gīlānī, Muḥammad Taqī Faḫr