Person

Dāġistānī, ʿÖmer Żiyā-ed-Dīn

1850–1920

Kaukasisch-osmanischer Islamgelehrter, Kadi und Sufi (des Naqšbandī-Ḫālidī-Ordens); stammte aus einer awarischen Familie und wurde im Nordkaukasus im am Fluss Koysu(?) gelegenen Dorf Miyatlı(?) nahe der Stadt Çerkay(?) geb.; lebte nach dem russ.-osman. Krieg, in dem er selbst gegen die Russen kämpfte, überwiegend in Anatolien (verbrachte aber u.a. auch mehrere Jahre in Ägypten); war u.a. Kadi von Malkara; ließ sich später in Istanbul nieder; hinsichtlich seiner Schriften vor allem in der Bereichen ḥadīṯ und qirāʾa bekannt; verfasste u.a. "Ḥadīs̱-i erbaʿīn fī ḥuḳūḳi 'ṣ-ṣelāṭīn" (1908, ein Werk zur Verteidigung des Sultanats und Kalifats), "et-Teshīlatü 'l-ʿaṭıre fī ḳırāʾati 'l-ʿaşere", "Tercüme-i ʿAḳāʾid-i nesefīye", "Sünenü 'l-aḳvāli 'n-nebevīye mine 'l-eḥādīs̱i 'l-Buḫārīye", "Zevāʾidü 'z-Zebīdī", "Beyānāt-ı fetāvā-ı ʿÖmerīye fi 'ṭ-ṭarāʾiḳi 'l-ʿalīye", "Mevlid-i şerīf", "Kitābü 'l-muʿcizāt li-cemīʿi 'l-enbiyā"

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Bevorzugte Namensentität der Person (1)

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  • Dāġistānī, ʿÖmer Żiyā-ed-Dīn

Beruf oder Tätigkeit (3)

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