Person
Kesigbatu
1849–1917
Im 19. Jahrhundert entfernten sich einige Autoren von religiösen Themen; in der mongolischen Literatur wandelte sich die Lehrdichtung (Surgaal) zu scharfer Sozialkritik, was sich bei Namdschildordschiin Danzanwandschil (1854–1907) und Rawdschaagiin Chischigbat (1849–1916) zeigt: sozialen Widersprüche in der mongolischen Gesellschaft wurden sensibel betrachtet, mit persönlicher Beteiligung reagierte Chischigbat auf die Anti-Mandschu-Befreiungs-Bewegung der mongolischen Araten; verfasste Flüche, die an die mongolischen Feudalherren gerichtet sind; Liebeslyrik des Dichters hat in der mongolischen Literatur sowohl inhaltlich (Kritik an der klösterlichen Askese) als auch in ihrer Konstruktion (dialogischer Aufbau der Gedichte) einen innovativen Charakter
Bezüge im Wissensnetz
Variante Namensentität der Person (5)
GND-Personen- Chischigbat, Rawdschaagiin
- Geshikebatu, ...
- Hišigbat, Ravžaagijn
- Khishigbat, Ravzhaagiĭn
- Хишигбат, Р.