Papiermühle Unger
Einrichtung der Käschtemühle, einer alten Mahlmühle, als Papiermühle durch Philipp Leonhard Unger; Zukauf der ca. 300 Meter bachaufwärts gelegenen Hammerschmiede und eines Streifen von 900 Metern längs des Hainbachs, um die Wasserenergie zu nutzen - zwischen Hammer und Mühle Einrichtung zweier Beiwerke zur Ganz- und Halbzeugherstellung; Produktionsbeginn vermutlich 1820; 1827 Umbau durch Sohn Heinrich Unger; 1858-1861 Aufstellung einer Papiermaschine durch Gründerenkel Heinrich Friedrich Unger; 1916 wegen Rohstoffmangels Betrieb eingestellt; 1920/22 Versuch der Erbengemeinschaft Unger, die Produktion wiederaufzunehmen, aber 1922, bedingt durch die Inflation, endgültiges Betriebsende