Person
Ranft, Gertrud
1917–[XXXX]
Nach dem Kriege zog Gertrud Ranft, geb. Fleischer, mit den Kindern nach Eisenberg und eröffnete dort eine Kunstwerkstatt für Kleinplastiken, die guten Absatz fanden. Seit 1948 arbeitete sie als Kunsterzieherin in der Grund- und Oberschule Eisenberg. 1953 zog die Familie nach Weimar, wo Gertrud R. im Goethehaus am Frauenplan als pädagogische Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe "Volksbildung" tätig war und auch Führungen durch das Goethehaus übernahm. Ihrer Ehe mit Hans-Volkmar Ranft entstammen zwei Töchter, die beide die künstlerische Begabung ihrer Eltern erbten, und ein Sohn, von dessen Geburt ihr Ehemann Hans-Volkmar Ranft, der Vater des Sohnes, nicht mehr erfahren konnte. Hans-Volkmar Ranft starb 1944.
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