Kloster Sankt Klara Freiburg im Breisgau
Aus dem Kloster gelangten Handschriften Hs. 1296 (Psalterium), Hs. 194 (Legende), Hs. 29 (Regel- und Gebetbuch), Hs. 1131 (Sequentiar), Hs. 1137, Hs. 1138 (beides Graduale), Hs. 193 (Bonaventura), Hs. 253 (Mystik), Hs. 1136 (Graduale de sanctis), Hs. 273 (Passionstraktat); Hs. 204 (Rezeptsammlung), Hs. 185 (Magdalenenbiografie) und Hs. 208 (Schriften) in die UB Freiburg
Klarissenkloster 1272 von der Ritterfamilie Rettich gegründet, 1289 urkundl. Beleg als Klarissenkloster, zuvor möglicherweise nur Ordenshaus, geistliche Betreuung durch die Freiburger Franziskaner, 1429 innere Reform, 2. Hälfte 15. Jh. blühende Handschriftenproduktion mit der Miniaturenmalerin Sibilla von Bondorff, 1547 großflächige Zerstörung durch Brand und Wiederaufbau, 1782 im Rahmen der josephin. Säkularisierung aufgehoben