Person

Malsch, Carl

1916–2001

war ein evangelischer Pastor; wuchs in Hamburg-Hamm auf; begann das Studium der Theologie im April 1936 in der Theologischen Schule Bethel und setzte es nach Ableistung des „Studentischen Ausgleichsdienstes“ in Rostock, Berlin und Erlangen fort; sein großes Vorbild war Pastor Martin Niemöller; nach dem Zweiten Theologischen Examen im März 1943 wurde er Hilfsprediger an der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen; nach der Ernennung zum Pastor am 1.4.1944 wurde er von seiner Landeskirche zur Betreuung evakuierter Hamburger nach Landau an der Isar geschickt; nach Ende des Krieges wurde er Pastor in der Maria-Magdalenen-Kirche in Hamburg-Klein Borstel; im Mai 1954 wurde Malsch Studentenpfarrer der Evangelischen Studentengemeinde in Hamburg; 1960 erhielt er vom Jerusalemsverein den Ruf, Propst der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Jerusalem zu werden; im Jahr zuvor wurde er zum geistlichen Leiter (Bischof) der Evangelisch-lutherischen Kirche in Jordanien (ELCJ) gewählt; ab 1965 bis zu seiner Emeritierung 1981 war Malsch Hauptpastor an St. Petri in Hamburg

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