Person

Straub, Erich

1885–1945

war ein Psychiater, der während der Zeit des Nationalsozialismus an Euthanasieverbrechen beteiligt war; Studium in Freiburg, Rostock und Leipzig; ab 1919 in der Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Schleswig-Stadtfeld als Oberarzt beschäftigt; ab 1922 Mitglied der NSDAP; zog im Dezember 1929 als erster NSDAP-Abgeordneter in das Schleswiger Rathaus ein; ab 1930 leitete er die Gauabteilung für Volksgesundheit und Rassenfürsorge der NSDAP; im November 1933 wurde Straub von der Provinzialverwaltung in Kiel zum Landesrat ernannt und leitete die Fürsorgeerziehung; Straub war vom 16. Februar 1941 bis zum 31. März 1943 in der Zentraldienststelle-T4 tätig und ab dem 8. Juli 1941 T4-Gutachter; Anfang 1944 wurde Straub pensioniert; Straub beging Ende April 1945 während der Schlacht um Berlin Suizid

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Bevorzugte Namensentität der Person (1)

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  • Straub, Erich

Beruf oder Tätigkeit (1)

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