Person
Stratmann, Friedrich
1875–1952
war Wirtschaftsfachmann, Politiker, Bankier; Studium des Rechts und der Volkswirtschaft in Heidelberg, Berlin und Rostock; es folgte eine Ausbildung im preußischen Verwaltungs- und Wirtschaftswesen; dann im Schweriner Finanzministerium tätig; ab 1918 Mitglied der Nationalliberalen Partei; im November 1918 kurzzeitig Justizminister von Mecklenburg-Schwerin; 1919 Ausscheiden aus dem Staatsdienst; 1919 bis 1943 Direktor der Mecklenburgischen Hypotheken- und Wechselbank; nach dem 2. Weltkrieg wieder in der Landesverwaltung Mecklenburgs tätig, die er zeitweise auch leitete; ab 1945 Mitglied der LDPD; Landtagsabgeordneter sowie Mitglied der Schweriner Stadtvertretung; von 1946 bis 1952 Präsident der IV. Ordentlichen Landessynode der Landeskirche Mecklenburgs
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