Person

Rauchheld, Adolf

1868–1932

1893 legte er das erste Staatsexamen im Hochbaufach ab. Nach dem Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger war er als Regierungsbauführer (Referendar in der öffentlichen Bauverwaltung) in Hannover und Düsseldorf tätig. 1895 wechselte er als Hilfsbeamter der Hochbaudirektion in den oldenburgischen Staatsdienst. 1898 wurde er Bauinspektor. 1903 wurde Rauchheld zum Bezirksbaumeister für den Hochbau des Bezirkes Nord ernannt und arbeitete als einer der Herausgeber an dem mehrbändigen Werk der Bau- und Kunstdenkmäler des Herzogtums Oldenburg mit, für das er schon ab 1898 präzise Bauaufnahmen und Skizzen sakraler sowie profaner Gebäude gezeichnet hatte. 1905 wurde er Mitglied des Bauausschusses der Oldenburgischen Landes-, Industrie- und Gewerbeausstellung. 1908 wurde er Baurat und 1924 erfolgte seine Ernennung zum Ministerialrat und Vortragenden Rat im oldenburgischen Ministerium der Finanzen.Zudem betätigte er sich in der Denkmalpflege. Er war außerdem Initiator und Vorsitzender des 1913 gegründeten Bundes Oldenburger Werkkünstler, der sich 1914 an der Kölner Werkbundausstellung beteiligte. Seine Untersuchungen zur Glockengeschichte Oldenburgs und Ostfrieslands waren ein bedeutender Beitrag zum Deutschen Glockenatlas.

Bezüge im Wissensnetz

Variante Namensentität der Person (2)

GND-Personen
  • Rauchheld, A.
  • Rauchheld, Carl Ferdinand Adolf

Sterbeort (1)

GND-Personen

Wirkungsort (1)

GND-Personen

Bevorzugte Namensentität der Person (1)

GND-Personen
  • Rauchheld, Adolf

Beruf oder Tätigkeit (4)

GND-Personen

Geburtsort (1)

GND-Personen
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