Person

Lederer, Eugen Leo

1884–1947

1910 Promotion in Czernowitz; 1932 Privatdozent für Chemie an der TH Braunschweig; 1933 Entzug des Lehrauftrags (weil er Jude war); 1939 Emigration in die Niederlande; 1942 Verhaftung, 1943 über Schutzhaftlager Amersfoort und das Durchgangslager Westerbork ins KZ Theresienstadt deportiert; 1945 in den Niederlanden repatriiert; die Wiedergutmachung wurde nach 1946 von den Behörden verzögert. - In dem Werk: Jüdisches Leben und akademisches Milieu in Braunschweig : Nellie und Kurt Otto Friedrichs ; wissenschaftliche Leistungen und illegale Liebe in bewegter Zeit / Gerd Biegel, ... (Hrsg.) Frankfurt (Main) [u.a.] : Lang, 2012 (Braunschweiger Beiträge zur Kulturgeschichte ; 2), S. 108 (im Aufsatz von Michael Wettern, S. 97-117), lautet sein Name: Lederer, Egon Leo

Bezüge im Wissensnetz

Variante Namensentität der Person (4)

GND-Personen
  • Lederer, E. L.
  • Lederer, Egon Leo
  • Lederer, Eugen L.
  • Lederer, Leo

Wirkungsort (2)

GND-Personen

Sterbeort (1)

GND-Personen

Bevorzugte Namensentität der Person (1)

GND-Personen
  • Lederer, Eugen Leo

Beruf oder Tätigkeit (2)

GND-Personen

Geburtsort (1)

GND-Personen
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