Person

Holm, Nicolaus

1910–2003

Nach dem Abitur 1932 Eintritt in die (preußische) Schutzpolizei Schleswig-Holstein; Besuch der Polizeischule Altona; Oberwachtmeister in Altona; 1936 Offizierslehrgang in Berlin-Könenick; 1937 Eintritt in die NSDAP; seit 1938 im Polizeidienst in Hannover: hier befasst mit dem Aufbau der Luftschutzpolizei; 1938 Heirat, ein Sohn; 1941 Versetzung nach Arnsberg (Sauerland), dann nach Iserlohn; 1942 Abkommandierung als Hilfsoffizier für den Kommandeur der Gendarmerie nach Stalino (Ukraine), möglicherweise beteiligt an der Ermordung von Juden; 1943 Verlegung nach Italien, hier im Stab des Höheren SS- und Polizeiführers Oberitalien-West in Monza (blutige Bekämpfung von Widerstandskämpfern und Partisanen); Verleihung des EK I. Klasse durch den SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Wolff; 1944/45 in Dresden; Mai 1945 bei Prag in sowjetische Kriegsgefangenschaft geraten; zum Tode verurteilt, Begnadigung zu Zwangsarbeit, 1953 Entlassung, Rückkehr nach Schleswig-Holstein; seit 1954 Polizeibeamter in Bremen; 1958 stellvertretender, 1966-1976 Chef der Bremer Bereitschaftspolizei

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  • Holm, Nicolaus
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