Person
Ṭabarsī, al-Faḍl Ibn-al-Ḥasan aṭ-
1077–1153
Imamitischer Islamgelehrter (u.a. Koranexeget), Rechtsgelehrter und auch Linguist; wuchs in Ḫurāsān auf; lebte lange in Mašhad, zog aber 523/1129 nach Sabzawār, wo er an der Madrasat Bāb al-ʿIrāq lehrte; die als "aṭ-Ṭabrisī" gelesene nisba ist laut Enc. Islam die richtige und bezieht sich auf Ṭabris (Ṭabriš), die arabisierte Form von "Tafriš", einem Dorf zwischen Qāšān und Iṣfahān - die (fälschlich) als "aṭ-Ṭabarsī" gelesene nisba soll sich auf Ṭabaristān beziehen; starb in Sabzawār oder Mašhad; verfasste den Korankommentar "Maǧmaʿ al-bayān li-ʿulūm al-Qurʾān"; zu seinen Nachfahren zählen sein Sohn Raḍī-ad-Dīn Abū-Naṣr al-Ḥasan Ibn-al-Faḍl (wirkte Mitte des 6./12. Jahrhunderts, Verfasser von "Makārim al-aḫlāq") und sein Enkel Abu-'l-Faḍl ʿAlī Ibn-al-Ḥasan (wirkte im späten 6./12. Jh., Verfasser von "Miškāt al-anwār")
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