Mietergenossenschaft Gartenstadt Farmsen
Die Gartenstadt Farmsen wurde 1953/54 vom gewerkschaftseigenen Wohnungsbaukonzern "Neuen Heimat" gebaut. 1985 stand die "Neue Heimat" vor dem Konkurs. Er verkaufte die 2.554 Wohnungen der Gartenstadt Farmsen an die nicht gemeinnützige, aber ebenfalls gewerkschaftseigene Beteiligungsgesellschaft für Immobilien (BGI). Die Mieter fürchteten den Verlust ihrer Wohnungen, da die BGI Teile der Siedlung an kapitalkräftige Interessenten veräußern wollte. Im September 1985 wurde die Mieterinitiative "Neue Heimat Farmsen" gegründet mit der Forderung, die Freie und Hansestadt Hamburg sollte die Siedlung zu kaufen und deren Gemeinnützigkeit wiederherstellen. Die Hansestadt Hamburg kaufte letztendlich die Siedlung und übergab diese zur Verwaltung an die "Mietergenossenschaft Farmsen e.G."