Person

Günderrode, Johann Maximilian von

1713–1784

Dt. Jurist; studierte seit 1730 in Halle; 1735: beim Reichskammergericht in Wetzlar, 1736-1748: in Hessen-Darmstädtischen Diensten; 1736: Assessor in Gießen; 1737: Regierungsrat; 1745: Oberamtmann in Bingenheim; 1750 (1751): Landgräflich Hessen-Kasselischer Regierungs-, Hofgerichts- und Konsistorialrat in Hanau, zugleich Oberamtmann in Gelnhausen; 1758: Geisel der Franzosen in Straßburg, Paris u. Nantes; 1759: Rentkammerdirektor u. Geheimer Regierungsrat; 1761: Geheimer Kammerrat; 1766: Oberamtmann der Ämter Windecken u. Ortenberg; 1754: Mitglied der Reichsritterschaft am Mittelrhein; 1756: Kauf der Herrschaft Höchst an der Nidder (für 94.000 Gulden); seit 1761: Fideikommissherr (Kettenhof u. a. in Frankfurt a. Main); juristischer Schriftsteller mit sozialem Engagement (mildtätige Stiftungen). - Sammler einer großen Bibliothek (Buchbesitz: ULB Darmstadt, 1922 Leihgabe, 1958 mit Mitteln des Landes Hessen erworben).

Bezüge im Wissensnetz

Variante Namensentität der Person (8)

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Studienfach (3)

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Verheiratet mit (2)

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Sterbeort (1)

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Bevorzugte Namensentität der Person (1)

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Beruf oder Tätigkeit (1)

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Geburtsort (1)

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Verheiratet mit (1)

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