Forschungsprojekte
71 Einträge
Inventare des Goethe- und Schiller-Archivs
Es verzeichnet für Friedrich Schiller sämtliche Werkmanuskripte, Briefe und andere Unterlagen, die im Schillerbestand eingeordnet – oder wie der Briefwechsel mit Goethe – in anderen Beständen des Goethe- und Schiller-Archivs überliefert sind.
Erschließung der Weimarer Stammbuchsammlung
Im Zuge einer Projektpartnerschaft der Weimarer und Tübinger Institutionen soll die verbundübergreifende Dokumentation exemplarischer Stammbuchsammlungen erprobt werden.
Wer sich mit dem Epochenphänomen ‚Weimarer Klassik‘ auseinandersetzt, konzentriert sich zumeist auf die literarischen und kunsttheoretischen Texte von Goethe und Schiller, Herder und Wieland.
Der Kunstbesitz der Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Erfasst wurden die Auftragssituation beziehungsweise Zugangsdaten der Gemälde und Plastiken sowie die Bestandswanderungen des Kunstbesitzes der Bibliothek innerhalb der herzoglichen Liegenschaften und ab der Mitte des 19.
Goethes Bibliotheken in Weimar
Johann Wolfgang von Goethe standen in Weimar zwei erstrangige Wissensarchive für sein literarisches und wissenschaftliches Werk zur Verfügung: die private Arbeitsbibliothek im Haus am Frauenplan und die Herzogliche Bibliothek im Grünen Schloss, deren umfangreichen Bestand der Autor zwischen 1778 und 1832 nutzte.
Forschungen zur Baugeschichte der Parkarchitekturen im Tiefurter Park
In systematischen Recherchen wurden deshalb Archivalien und bildliche Darstellungen zu den 14 erhaltenen und 21 nicht erhaltenen Objekten im Tiefurter Park zusammengetragen und ausgewertet.
Johann Heinrich Meyer. Kunst und Wissen im klassischen Weimar
Johann Heinrich Meyer (1760–1832) war von 1792 bis 1832 eine Schlüsselfigur für den kunstrelevanten Wissenstransfer zwischen Weimar und anderen Zentren des Klassizismus im deutschsprachigen Raum.
Provenienzen Erwerbungskontexte Erbenermittlung
Die zentralen Anliegen des Forschungsprojektes waren systematische Recherchen zu den Provenienzen und Erwerbungskontexten von Objekten, die Vorgängerinstitutionen der Klassik Stiftung Weimar in den Jahren 1933 bis 1939 für ihre Sammlungen erworben haben und für die ein Anfangsverdacht auf einen NS-verfolgungsbedingten Entzug bereits ermittelt wurde, sowie die Klärung daraus resultierender Wiedergutmachungs- und Restitutionsansprüche und die Ermittlung anspruchsberechtigter Rechtsnachfolger.
Das Ziel der Regestausgabe ist es, die an Goethe gerichteten Briefe in chronologischer Form darzubieten, über ihren Inhalt zu informieren und den Zusammenhang innerhalb der persönlichen Korrespondenz Goethes herzustellen.
Porzellane der Manufaktur Ilmenau in den Beständen der Klassik Stiftung Weimar
Der Bestand gehört mit 200 Objekten, davon ca. 100 Medaillons en biscuit und 100 Geschirre, zu den wenigen großen Sammlungen mit Ilmenauer Porzellan.
Das Projekt digitalisiert die Münzen und Medaillen der Museen der Klassik Stiftung Weimar. Erstmals werden so drei Weimarer Sammlungen gleichzeitig und in ihren Wechselwirkungen zueinander sichtbar: die private numismatische Sammlung von Johann Wolfgang von Goethe, das Großherzogliche Münzkabinett und die Sammlung des Goethe-Nationalmuseums.
Erschließung der Faust-Sammlung
Die Faust-Dichtung Goethes bildet den Kern der Sammlung. Von den ersten Ausgaben seines „Faust. Ein Fragment“ (1790) bis zu den neuesten Editionen liegen nahezu alle Ausgaben vor.
Johann Wolfgang Goethe: Neue Weimarer Ausgabe
Goethes Werke liegen heute in einer Vielzahl unterschiedlicher Ausgaben vor. Keine dieser Editionen entspricht jedoch vollumfänglich den philologischen und digitalen Bedürfnissen des 21.
Digitale Faksimile-Gesamtausgabe Friedrich Nietzsches
Die Digitale Faksimile-Gesamtausgabe Friedrich Nietzsches (DFGA) ist ein von der DFG gefördertes gemeinschaftliches Projekt des Goethe- und Schiller-Archivs und des Institut des textes et manuscrits modernes am CNRS in Paris.
Der 1749 in Frankfurt am Main geborene und 1832 in Weimar gestorbene Dichter Johann Wolfgang Goethe hat wie kein zweiter Künstler seiner Zeit jene tiefgreifenden Veränderungen reflektiert, die um 1800 die politischen, ökonomischen und kulturellen Fundamente Europas erschütterten.
Das Projekt zu den Porträts Johann Wolfgang von Goethes behandelt Darstellungen, die zwischen dem Beginn von Goethes literarischer Tätigkeit und seinem Tod im Jahr 1832 entstanden sind.
Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts
Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek beteiligte sich von Dezember 2002 bis Juli 2009 am „Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17.
Bestandskatalog der Italienischen Majoliken
Der Bestand wurde mit Hilfe der Weimarer Archivalien durch die von Topfmeier 1956 an der Leipziger Universität eingereichte, ungedruckt gebliebene Dissertation erstmals erschlossen.
Klassik online. Internationale Bibliographie zur deutschen Klassik 1750–1850
Von 1960 bis 2008 wurde an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar die „Internationale Bibliographie zur deutschen Klassik 1750–1850“ als periodisch erscheinende literaturwissenschaftliche Fachbibliographie erarbeitet.
Wie kommen Dinge zur Sprache? Auf welche Weise lassen sie sich ansprechen, werden aussagekräftig oder sprechen gar selbst?
NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter in den Sammlungsbeständen der Klassik Stiftung Weimar
Das Forschungsprojekt zielte darauf ab, wissenschaftlich fundiert und systematisch die Frage zu klären, in welchem Umfang sich in den Sammlungen der Klassik Stiftung Objekte befinden, deren Erwerb in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft von 1933 bis 1945 nachweislich oder zunächst auch nur vermutlich unter rechtlich und/oder moralisch-ethisch zweifelhaften Umständen erfolgte.
Völkische und nationalsozialistische Instrumentalisierung der Klassik
Wie eine umgedeutete Klassik in den Jahren nach 1885 diesen Weg Weimars vom ‚genius loci‘ zum ‚Tatort‘ begleiten konnte, wurde von 1995 bis 1997 im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojektes untersucht.
Anlässlich des 300. Geburtstages von Winckelmann im Jahr 2017 realisieren die Klassik Stiftung Weimar sowie das Germanistische Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt, welches das epochale Werk des aus Stendal stammenden Gelehrten rekonstruiert und seine europaweite Wirkung bis ins 20.
Digitalisierung und Erschließung der Zeitschrift „Simplicissimus“
Schon bald nach seiner Gründung wurde der „Simplicissimus“ ein Forum für die künstlerische und literarische Avantgarde seiner Zeit.