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Ein Balken entspricht einem Jahrzehnt.

1340–1930

49 mit auswertbarer Zeitangabe · 2 ohne auswertbare Zeitangabe (nur ohne Zeitfilter sichtbar)

Sammlungsobjekt
Andreas Friedrich Sang: Deckelpokal, nach 1730

Ein Meisterstück der Glaskunst und zugleich Inszenierung absolutistischer Macht: Der nach 1730 entstandene Deckelpokal des Weimarer Hofglasschneiders Andreas Friedrich Sang zeugt von hohem technischen Können und zeigt eine ideale barocke Welt.

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Sammlungsobjekt
Biblia Pauperum, um 1340/1350

Die Biblia pauperum ist keine „Armenbibel“, sondern ein reich illustrierter Pergamentband, der das Leben Christi leicht verständlich veranschaulicht. Die mittelalterliche Handschrift enthält Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament.

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Sammlungsobjekt
Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe, 1794–1805

Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe gehört zu den bedeutendsten Korrespondenzen, die in deutscher Sprache verfasst wurden. Als Zeugnis eines freundschaftlich-kritischen Austauschs und einer Geistesepoche ist er eine inspirierende Lektüre.

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Sammlungsobjekt
Carl Schropp: Modell des Kölner Doms aus Goethes Besitz, 1831

Obwohl ihm Italien und die Antike näherlagen, setzte sich Goethe immer wieder auch mit der Gotik auseinander. Insbesondere an den Plänen zur Fertigstellung des Kölner Doms nahm er unter dem Einfluss Sulpiz Boisserées bis ins hohe Alter regen Anteil.

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Sammlungsobjekt
Ehrenkranz zum 100. Geburstag Friedrich Schillers, 1859

Der silberne Ehrenkranz von 1859 ist Ausdruck einer auch politischen Dichterverehrung, die in Monumenten und Erinnerungsgaben ihren Niederschlag fand. Er entstand anlässlich der Feierlichkeiten zu Schillers 100. Geburtstag.

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Sammlungsobjekt
Franz Helm: Büchsenmeister- und Feuerwerkbuch, 1565/1566

Das illustrierte Artilleriebuch von Franz Helm ist ein wichtiges militärtechnisches Kompendium der Frühen Neuzeit. Es gehört zur Militärbibliothek der Weimarer Herzöge, die sich bis heute im Bücherturm der Herzogin Anna Amalia Bibliothek befindet.

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Franz Liszt: Manuskript der "Réminiscences des Huguenots", 1836

Vor allem die brillanten Opernparaphrasen Franz Liszts begründeten den Weltruhm des Klaviervirtuosen. Das Manuskript seiner „Hugenotten-Fantasie“ wird im Goethe- und Schiller-Archiv aufbewahrt und ist dort Teil des weltweit größten Liszt-Bestands.

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Georg Büchner: "Woyzeck"-Fragmente, 1836/1837

Georg Büchners unvollendetes Trauerspiel „Woyzeck“ wurde erst etwa 40 Jahre nach seiner Entstehung veröffentlicht. Seit seiner Uraufführung 1913 beeinflusst das Stück die Literatur und Kunst der Moderne wie kein zweites Werk des 19. Jahrhunderts.

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Sammlungsobjekt
Goethes Reisemantel, um 1815

Goethes weit geschnittener Reisemantel mit langem Schulterumhang entstand nach dem englischen Vorbild des sogenannten „Carrick“. Dank ihm war der Dichter und Staatsmann auf seinen zahlreichen Reisen gegen Wind und Wetter bestens geschützt.

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Gunta Stölzl/Werktstatt Helene Börner: Wandbehang, 1925

Ein gewebter Wandbehang als Prototyp für eine Kleinserienproduktion: Das 1922/23 von der Bauhaus-Schülerin Gunta Stölzl entworfene Textil wurde 1925 für die Weimarer Sammlung und als Muster für das Bauhaus Dessau reproduziert.

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